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Was ist eine Wochenbettdepression? Ursachen, Symptome und Hilfe

Die Geburt eines Kindes ist ein wundervolles Ereignis, aber auch eine enorme körperliche und emotionale Belastung für die Frau. In den ersten Wochen nach der Geburt kann es zu einer Wochenbettdepression kommen. Diese Depression ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die behandelt werden sollte.

Achtung, eine Wochenbettdepression darf nicht mit dem "Baby Blues" verwechselt werden! Wenige Tage nach der Entbindung führt ein abrupter Abfall der Hormone bei vielen Frauen zu den sogenannten "Heultagen", die wie der Name schon sagt nach einigen Tagen wieder vorbei sind. Eine Wochenbettdepression ist dagegen langanhaltend und kann auch noch Monate nach der Geburt auftreten.



Ursachen

Die Ursachen einer Wochenbettdepression sind nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass eine Kombination aus körperlichen und emotionalen Faktoren eine Rolle spielt. Zu den körperlichen Faktoren gehören hormonelle Veränderungen, Schlafmangel und Erschöpfung. Zu den emotionalen Faktoren gehören Stress, Angst und Unsicherheit.


Symptome

Die Symptome einer Wochenbettdepression sind vielfältig und können sich unterschiedlich äußern. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Anhaltende Traurigkeit oder Niedergeschlagenheit

  • Verlust des Interesses an Aktivitäten, die früher Freude bereitet haben

  • Ängste und Sorgen

  • Müdigkeit und Energielosigkeit

  • Konzentrationsschwierigkeiten

  • Ängste vor dem Versagen

  • Gedanken an Selbstmord oder Selbstverletzung

Hilfe

Wenn Sie glauben, dass Sie an einer Wochenbettdepression leiden, sollten Sie sich so schnell wie möglich Hilfe holen, etwa bei Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt. Eine Behandlung kann die Symptome lindern und verhindern, dass die Depression chronisch wird.


Behandlungsmöglichkeiten

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für eine Wochenbettdepression. Zu den häufigsten Behandlungsmöglichkeiten gehören:

  • Psychotherapie: Eine Psychotherapie kann Ihnen helfen, die Ursachen Ihrer Depression zu verstehen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

  • Medikamente: In manchen Fällen können Medikamente zur Behandlung einer Wochenbettdepression eingesetzt werden.

Selbsthilfe

Neben einer professionellen Behandlung gibt es auch einige Dinge, die Sie selbst tun können, um einer Wochenbettdepression vorzubeugen oder sie zu lindern. Dazu gehören:

  • Gönnen Sie sich ausreichend Ruhe und Erholung.

  • Lassen Sie sich von Ihren Angehörigen oder Freunden unterstützen.

  • Treten Sie einer Selbsthilfegruppe für Mütter bei.

  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung.


Eine Wochenbettdepression ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die behandelt werden sollte. Wenn Sie glauben, dass Sie betroffen sind, sollten Sie sich so schnell wie möglich Hilfe holen.

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